Das Deichstyle Magazin

Morgen, den 09.01.24 kommt ein Videobericht über die Bauerndemo in Varel.

Das Deichstyle Magazin erschien von 2013 bis 2018 im moin-Verlag als Hochglanz-Illustrierte und präsentierte redaktionelle Beiträge für die ganze Familie. Die Rubriken sind grundsätzlich in Wortpaarungen oder Gegensätzen angelegt und ein Farbleitsystem vereinfacht dem Leser die Orientierung im Heft.
Das Deichstyle Magazin erschien mit vier Ausgaben - Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Dieses sowohl in der Printausgabe, als auch im Internet als E-Paper. Momentan steht den Lesern die Facebook-Seite als auch der Telegram Kanal als Informationsquelle zur Verfügung. Unsere Videobeiträge stellen wir bei Youtube ein. Die Webseite des Deichstyle Magazins beschränkt sich momentan auf eine Unterseite der Agentur moin-media, also hier :-)



Entwicklung der Messehallen zu Lost Places
Die Messe als aussterbendes Modell?
Die Messen haben immer mehr zu kämpfen. Nicht nur um die Besucher, sondern vor allem auch um die Aussteller - und hier sind Fachausteller gemeint. Zwar werden viele Messen nach der Zwangspause durch Corona wieder stark besucht, weil die Menschen endlich wieder etwas erleben können, jedoch bleiben Begeisterung und Freude während des Besuchs häufig auf der Strecke. Aber warum ist das so?
Alles ist (zu) teuer
Der tiefe Griff ins Portemonnaie beginnt heute schon mit der Anreise. Schließlich sind Kosten für Bus, Bahn, Flugzeug oder Kraftfahrzeuge erheblich gestiegen. Das betrifft nicht nur die Besucher, sondern auch die Aussteller. Beide werden auch noch mal kräftig zur Kasse gebeten, wenn es sich um einen Stellplatz für das Auto dreht.
Weiter geht es mit den Eintrittspreisen. Diese schrecken oftmals schon im Vorfeld ab, wenn man die Informationen im Internet bereits eingeholt hat. Und da man sich auch noch irgendwie verpflegen muss, wird die meist eher minderwertige Currywurst zu Kursen Angeboten, die man sonst eher von der Börse kennt.
Von allem zu wenig
Die Besucher staunen oft über das Angebot einer Messe. Früher staunten sie über die Vielfalt, heute eher über das mangelnde Angebot. Als Beispiel nehme ich hier mal die aktuell gelaufenen oder anstehenden Motorradmessen. In diversen Social Media Gruppen beschwerten sich Besucher der bereits gelaufenen Messen über das dünne Angebot von Fahrzeugausstellern. Diverse Marken, darunter auch die Premium-Anbieter, lassen sich gar nicht mehr sehen. Ich schaute somit mal direkt vor der Haustür, da in den Weser-Ems-Hallen die Motorrad Show ansteht. Dieses Mal ist es sogar die 25. Auflage, also ein echtes Jubiläum. Allerdings fehlen auch hier wichtige Marken, wie Honda, Suzuki, KTM, Husqvarna oder Moto Guzzi, um nur die bekanntesten zu nennen.
Vermutlich damit man den guten Glauben an die Messe nicht verliert, bieten jedoch gleich zwei Stände Bikerbibeln an. Das ist für den Gebetskreis unter den Motorradfahrern bestimmt schön, aber die breite Masse würde sich bestimmt eher über kalte und glatte Chromoberflächen oder gepulverte Beschichtungen freuen, als über den warmen Händedruck eines Predigers und den Papierumschlag eines Glaubensbuches.
Man gewinnt eher den Eindruck, dass hier Leeräume mit fraglichem Beiwerk aufgefüllt werden, damit überhaupt noch ein mäßiges Angebot präsentiert werden kann. Erschrocken hat uns ebenfalls auf der Hochzeitsmesse, dass dort die Bundeswehr junge Leute rekrutieren möchte. Die Suche nach der passenden Zielgruppe in allen Ehren, aber es wirkt doch irgendwie geschacklos - oder?
Nicht mehr leistbar
Während die Besucher sich in den sozialen Netzwerken oft über die Hersteller und Händler beschweren und diesen vorwerfen, dass die es nicht mehr nötig hätten, liegen oft andere Gründe für das Wegbleiben vor. So sind die Kosten für einen Standplatz erheblich gestiegen. Natürlich müssen ja auch die Messegesellschaften oder Drittanbieter höhere Gelder für Energie bezahlen. Aber die Preise stiegen bereits vor Corona und dem Kriegsgeschehen im Osten auf unverhältnismäßige Summen an. Was aber noch alles dazu kommt, bedenken diejenigen nicht, die dann eben die hohen Preise an der Kasse zahlen sollen. Es muss Personal bestellt werden, welches Überstunden macht oder speziell für die Messe gebucht wird. Durch den Mindestlohn sind auch diese Kosten erheblich gestiegen. Die Unterbringung der Mitarbeiter in Hotels oder die An- und Abfahrt zur und von der Messe will bezahlt werden. Und weiterhin kommen noch Verpflegungskosten und auch viele Ausgaben durch den Werbevorlauf hinzu. Der Messebauer muss tätig werden und manchmal auch Behörden, wenn es um Anlagen oder Exponate mit besonderen Zulassungen geht.
Dieser Kostenapparat rund um die Messe muss sich irgendwie rechnen und aufgrund der gestiegenen Preise, hakt es bedauerlicher Weise sehr an dem Punkt. Die Entscheidung fällt so oftmals gegen die Teilnahme und auch der (fragliche) Fachkräftemangel hilft nicht unbedingt weiter, dass man sich einer solchen Aufgabe stellen möchte.
Was ist zu tun?
Die Messegesellschaften sollten ihre Preisstrukturen genau überprüfen und mal wieder verlockende Angebote machen. Auch die Einbindung der Presse ist relevant. Was kann ich bieten, damit die Vertreter der Medien sich sehen lassen, damit meine Message möglichst kostenfrei nach außen getragen wird? Vermutlich ist man einfach im Laufe der Jahre eingeschlafen, da es ja sonst immer lief. Successive hat man die Preise erhöht, weil das schon zur Gewohnheit wurde, aber irgendwann ist auch beim letzten Aussteller oder Besucher der Break-Even-Point erreicht. Und man sollte nicht zu dieser Zwangsbesiedelung durch Nippes und unangepassten Beiwerk übergehen, nur um die Hallen zu füllen. Damit ist niemanden geholfen. Die Aussteller beklagen sich, weil nicht das richtige Publikum dort war und die Besucher beklagen sich, weil nicht die richten Angebote vor Ort waren.
Was ist zu tun? - Viel, aber vielleicht als erstes mal aufwachen!
SLA


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